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Leben im Internat:
Tim und Klößchen wohnen auf einem Zweierzimmer, das sie das Adlernest nennen. Zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten verlassen sie - erlaubt oder heimlich - das Internat, um schwierige Kriminalfälle zu lösen. So oder ähnlich sieht die Internatswelt in TKKG-Kinderbüchern oder Fernsehinternaten aus. Eltern hingegen haben nicht selten Befürchtungen, im Internat würden Klosterregeln gelten.
Das Internat des Trifels-Gymnasiums ist kein Heim, aber auch kein Freizeitpark. Die festen Regeln und Zeiten, die das tägliche Leben regeln, gleichen sehr solchen Vereinbarungen, wie sie auch in den Familien Gültigkeit haben. Eine Heimfahrt ist an jedem Wochenende möglich.
Die Bewältigung der Anforderungen der Schule und die Hausaufgaben stehen im Mittelpunkt der Internatsarbeit. Auch die unangenehmen Seiten des Schullebens werden im Internat aufgefangen. Danach aber gibt es freie Zeit mit viel Angeboten und zur eigenen Verfügung.
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Für Schüler, die sich gern in ihrer Freizeit aktiv sind und Freude am Zusammenleben mit Gleichaltrigen haben, fühlen sich im Internat wohl und bleiben mitunter bis zum Ende ihrer Schulausbildung. Sie erwerben soziale Kompetenzen, die sie in der Kleinfamilie nicht in dieser Weise entwickeln können. Sie erleben, dass sie Rechte und Pflichten haben, erfahren Solidarität und Respekt und lernen im Konfliktfall Strategien einzuüben, um mit Widerspruch und Abgrenzung umzugehen.
Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, die heute im Berufsleben stehen, sind froh, dass ihnen in ihrer Jugendzeit eine Internatserziehung ermöglicht worden ist. Mancher von ihnen überlegt, ob er auch seinen Kindern die Möglichkeit einräumen möchte, für einige Jahre im Internat zu leben und zu arbeiten. Auch wenn es ihm schwer fällt .. |
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